Lübeck – schon länger auf unserer Wunschliste … vielleicht auch auf Deiner?

Manche Städte stehen irgendwie schon ewig auf der Liste, aber bisher hat es einfach nie gepasst. Lübeck war bei uns genau so ein Kandidat.

Die alte Hansestadt mit ihren Backsteinhäusern, verwinkelten Gassen, imposanten Kirchtürmen und natürlich dem berühmten Holstentor wollten wir uns schon lange einmal in Ruhe anschauen.

Was sollte man in Lübeck gesehen haben?

Lübeck von oben – unbedingt machen!

Klar, wenn Ihr in Lübeck seid, gehört das berühmte Holstentor einfach dazu – von vorne, von hinten und am besten auch noch von oben. 

Für den Perspektivwechsel können wir Euch den Besuch des Turms der St.-Petri-Kirche empfehlen. Oben angekommen erwartet Euch eine wirklich tolle Rundumsicht über die Lübecker Altstadt. Von hier aus könnt Ihr auch die berühmte Silhouette der sieben Türme der fünf großen Altstadtkirchen wunderbar überblicken.

Lübeck entdeckt man am besten zu Fuß

Und genau das können wir Euch nur empfehlen: Lasst Euch einfach treiben! Schlendert durch die Straßen und Gassen, kehrt zwischendurch in eines der vielen Cafés, Restaurants oder kleinen Lokale ein und nehmt Euch Zeit für die Details. Lübeck will zu Fuß entdeckt werden.

Dabei solltet Ihr unbedingt auch einen Blick in die kleinen Gänge und Höfe werfen, die sich zwischen den Häusern der Altstadt verstecken. Manche Eingänge sind so unscheinbar, dass man fast daran vorbeiläuft.

Hinter ihnen eröffnet sich oft eine ganz eigene kleine Welt: schmale Wege, winzige, liebevoll gestaltete Häuser und manchmal kleine Innenhöfe, die einen den Trubel der Stadt für einen Moment völlig vergessen lassen.

Hüxstraße – stöbern, shoppen und genießen

Wenn Ihr gerne ein bisschen shoppen und stöbern geht, solltet Ihr Euch die Lübecker Hüxstraße nicht entgehen lassen.

Hier findet Ihr nicht nur die üblichen Geschäfte, die einem inzwischen in fast jeder Innenstadt begegnen. Stattdessen reiht sich ein kleiner, individueller Laden an den nächsten – viele davon richtig liebevoll und originell gestaltet. Genau die Art von Straße, in der man eigentlich nur kurz schauen möchte und dann doch viel länger hängen bleibt. 

Entlang der Obertrave – Lübeck am Wasser

Den folgenden Tag nutzten wir, um die Obertrave und die am Wasser gelegenen Ecken Lübecks zu erkunden.

Ganz in der Nähe des Holstentors stehen die historischen Salzspeicher, die noch heute an die Zeit erinnern, als Lübeck eine bedeutende Handelsstadt war und das wertvolle Salz unter anderem für den Heringshandel mit Skandinavien benötigt wurde.

Nur wenige Schritte weiter findet Ihr Restaurants und Cafés direkt am Wasser. Ein schöner Platz, um eine Pause einzulegen und einfach das Treiben auf der Trave zu beobachten.

Wer Lübeck einmal vom Wasser aus entdecken möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt Euch ein kleines Boot mieten oder ganz entspannt bei einer Rundfahrt die Altstadtinsel vom Wasser aus betrachten.

Und wer Lust auf etwas Außergewöhnlicheres hat, steigt einfach in einen Amphibienbus. Damit beginnt die Stadtrundfahrt ganz normal auf der Straße – bis der Bus plötzlich zum Boot wird und es auf dem Wasser weitergeht. 

Besonders schön fanden wir aber nicht nur die touristischen Seiten der Obertrave, sondern auch das ganz normale Leben direkt am Wasser.

Vor den historischen Häusern spannt sich schon mal eine Wäscheleine über die schmale Straße, auf der die Wäsche gemütlich im Wind trocknet. Ein Grill ist schnell aufgestellt, die Kinder spielen draußen und vor den Häusern bleibt Platz für einen kleinen Plausch mit den Nachbarn.