All around Elba

Elba – kontrastreich und vielseitig

Zwei Wochen Elba. Zwei Wochen Sonne, Meer, kurvige Straßen, kleine Orte und jede Menge Eindrücke.

Elba hat uns mit seiner Vielseitigkeit überrascht. Kristallklares Wasser trifft auf Fels- und Kiesstrände, kleine Bergdörfer liegen hoch über dem Meer und dazwischen erzählen alte Bergwerke und die Spuren Napoleons von der bewegten Geschichte der Insel.

Mal geht es direkt an der Küste entlang, mal windet sich die Straße hinauf in die Berge. Und wenn man glaubt, jetzt schon ziemlich viel von der Insel gesehen zu haben, wartet hinter der nächsten Kurve garantiert wieder etwas Neues.

Eine kleine Bucht, ein verschlafener Ort, ein grandioser Blick aufs Meer – oder einfach die nächste Kurve. Und davon gibt es auf Elba wirklich reichlich. 

Rio Marina – zwischen Hafen und Bergbaugeschichte

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Rio Marina an die Ostküste Elbas.

Der kleine Hafenort wirkt auf den ersten Blick typisch italienisch: bunte Häuser, kleine Gassen, Boote im Hafen und das Meer direkt vor der Haustür.

Wir ließen uns einfach durch den Ort treiben, schauten den Booten zu und beobachteten das Treiben rund um den Hafen. Große Sehenswürdigkeiten braucht es manchmal gar nicht – ein bisschen italienisches Alltagsleben reicht völlig aus. 

Doch Rio Marina hat noch eine ganz andere Seite. Der Bergbau hat den Ort und diese Region Elbas über lange Zeit geprägt, und seine Spuren sind bis heute sichtbar.

Genau diese Mischung macht Rio Marina interessant: hier das Blau des Meeres und das maritime Leben, dort die Erinnerung an die Bergbaugeschichte der Insel.

Ein schöner Kontrast – und wieder eine ganz andere Seite von Elba.

Capoliveri

Capoliveri – einfach treiben lassen

Capoliveri gehört zu den Orten auf Elba, durch die man am besten ohne großen Plan schlendert.

Hoch oben auf einem Hügel gelegen, empfängt uns der Ort mit engen Gassen, kleinen Plätzen und Häusern, die dicht an dicht stehen. Mal geht es ein paar Stufen hinauf, dann wieder um die nächste Ecke – und irgendwie möchte man ständig wissen, was dahinter kommt.

Im historischen Ortskern gibt es kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants und immer wieder liebevoll gestaltete Ecken, bei denen es sich lohnt, kurz stehen zu bleiben.

Besonders schön fanden wir die Ausblicke, die sich plötzlich zwischen den Häusern auftun. Eben noch steht man mitten in einer schmalen Gasse – und im nächsten Moment schaut man hinaus auf die Landschaft und das Meer.

Porto Azzurro

Porto Azzurro – Leben rund um den Hafen

Porto Azzurro gehört sicherlich zu den bekanntesten Orten auf Elba – und entsprechend lebendig geht es hier zu.

Rund um den Hafen gibt es eigentlich immer etwas zu sehen. Boote kommen und gehen, Menschen flanieren an der Promenade und in den Cafés und Restaurants sind die Tische gut besetzt.

Wir schlenderten durch die kleinen Gassen, stöberten hier und da in den Geschäften und landeten natürlich irgendwann wieder am Wasser.

Und was bietet sich in einem Hafenort besser an, als den Tag in einem der Restaurants ausklingen zu lassen?

Frischer Fisch, ein Glas Wein und der Blick auf den Hafen – damit kann man uns durchaus eine Weile beschäftigen. 

Marciana

Poggio und Marciana – Elba kann auch Berge

Eine ganz andere Seite Elbas entdeckt man im Westen der Insel in den Bergdörfern Poggio und Marciana.

Hier oben fühlt sich Elba plötzlich ganz anders an. Statt Strand und Hafen erwarten uns enge Gassen, alte Häuser, Treppen und kleine Plätze, eingebettet in eine grüne Berglandschaft.

Die Häuser schmiegen sich dicht an den Hang und immer wieder öffnen sich zwischen ihnen schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge und hinunter Richtung Meer.

Elba ist eben weit mehr als Strand und kristallklares Wasser.

Poggio

Marciana

Spaggia della Piscine

Es gibt viele schöne Strände und Buchten auf Elba. Ein besonderes Ziel  ist der Spiaggia della Piscine. Dort angekommen, klettert man nach einem kurzen Pfad über die Felsen hinunter zu einigen Felsenpools, in denen man entspannt sitzen kann oder stürzt sich ins kristallklare Meer. An den Stränden sollte man immer ein paar Stücke Brot dabei haben. Damit lassen sich die Obladas (Brandbrassen) anlocken und beobachten.

Pocchio

Procchio – heute einfach mal Meer

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Procchio an der Nordküste Elbas.

Der Ort liegt direkt an einer schönen, geschützten Bucht mit einem langen Strand und klarem Wasser. Für uns genau der richtige Platz, um das Besichtigungsprogramm einfach mal Besichtigungsprogramm sein zu lassen. 

Also hieß es: Badesachen raus und ab ans Meer.

Locana

Lacona – schon die Fahrt macht Spaß

Auch Lacona war eines unserer Ziele auf Elba.

Schon die Fahrt dorthin lohnt sich, denn die Landschaft verändert sich ständig.

Mal öffnet sich zwischen den Kurven der Blick auf das tiefblaue Meer, kurz darauf führt die Straße wieder durch grüne, hügelige Abschnitte im Inselinneren.

Marciana Marina

Marciana Marina – vom Berg zurück ans Meer

Von Marciana ging es für uns anschließend wieder hinunter Richtung Küste nach Marciana Marina.

Erst ging es an die Uferpromenade um den Blick aufs Meer zu genießen. Im Hafen schaukeln die Boote auf dem Wasser, entlang der Promenade laden Cafés und Restaurants zu einer Pause ein.

 

Minen auf Elba

Elbas Bergbau – diesmal leider ohne uns

Ein spannender Ausflug auf Elba führt zu den alten Bergbauminen, die von der langen Bergbaugeschichte der Insel erzählen.

Zumindest war das unser Plan. 

Leider mussten wir feststellen, dass die angebotenen Touren sehr begehrt sind. Als wir uns darum kümmerten, waren sämtliche Termine bereits für mehrere Tage ausgebucht.

Spontan sein funktioniert eben nicht immer.