Südtirol - Gipfelglück und Badespaß

Über Memmingen und den Hopfensee nach Südtirol

Südtirol ruft! Aber warum eigentlich auf direktem Weg dorthin fahren, wenn unterwegs noch so viel zu entdecken ist?

Also durfte sich unser Clevere’le Zeit lassen. Der Weg sollte schließlich schon ein Teil der Reise sein. 

Unser erster Zwischenstopp war Memmingen. Von Memmingen ging es weiter Richtung Süden und damit Stück für Stück näher an die Berge.

Unser nächstes Ziel war der Hopfensee bei Füssen.

Der Hopfensee eignet sich wunderbar für eine Runde am Wasser, eine Fahrradtour oder einfach dafür, eine Weile sitzen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Nach dem Stadtbummel in Memmingen war das genau der richtige Kontrast.

Am nächsten Morgen ging es weiter. Die Berge rückten näher, die Straßen wurden kurviger und die Landschaft immer beeindruckender.

Memmingen

Sommer, Sonne, Berge, Wasser und Wein

Wie so oft wollten wir nicht einfach nur möglichst schnell ans Ziel kommen. Der Weg gehört für uns schließlich zur Reise dazu, und so legten wir unseren ersten Zwischenstopp in Memmingen ein – eine Stadt, die wir bisher noch nicht kannten.

Schöne alte Häuser, kleine Plätze und immer wieder Wasser, das mitten durch die Stadt fließt. Selbst Störche hatten es sich hier zum Nisten bequem gemacht und sorgten dafür, dass der Blick zwischendurch nicht nur auf die historischen Fassaden, sondern auch nach oben ging.

Hopfensee

Hopfensee – ein Wiedersehen mit Bergblick

Von Memmingen ging es weiter zum Hopfensee – für uns kein unbekanntes Ziel.

Wir waren schon einmal hier und freuten uns deshalb umso mehr auf ein Wiedersehen mit dem See, den Bergen und dieser herrlichen Landschaft. Wanderschuhe raus und los – genau darauf hatten wir Lust.

Nach einem Tag draußen zurück zum Womi kommen, die Füße hochlegen und die Aussicht genießen – viel mehr braucht es manchmal gar nicht. 

Saiseralm/Schlern

Über den Brenner – jetzt sind die Berge dran

Pünktlich in der Nacht vor unserer Weiterfahrt setzte strömender Regen ein.

So ging es bei ziemlich nassem Wetter weiter Richtung Brenner und über die Alpen nach Südtirol.

Doch je näher wir unserem nächsten Ziel kamen, desto freundlicher wurde es am Himmel. Auf dem Weg zur Seiser Alm setzte sich tatsächlich wieder die Sonne durch – und dann tauchte vor uns der Schlern auf.

Sommer, Sonne und Wasser hatten wir bereits – jetzt waren die Berge dran.

Puflatsch Runde

Puflatsch – Wandern mit Dolomitenkino

Für unsere erste größere Wanderung ging es hinauf auf die Seiser Alm und zu einer großen Rundtour über den Puflatsch.

Weite Almwiesen, kleine Wege und dahinter die mächtigen Gipfel der Dolomiten. Allen voran der Schlern, der uns auf dieser Reise ja schon bei der Anfahrt begrüßt hatte.

Dolomitenkino in Endlosschleife sozusagen.

Technisch stellte uns die Wanderung vor keine großen Herausforderungen, trotzdem waren wir einige Stunden unterwegs. Und natürlich gehört zu einer ordentlichen Wanderung in Südtirol auch eine Einkehr.

Schließlich wollen verbrauchte Kalorien gewissenhaft wieder aufgefüllt werden. 

Völser Weiher

Völser Weiher – Abkühlung mit Bergkulisse

Nach all den Bergen durfte es zwischendurch auch wieder ein bisschen Wasser sein.

Also machten wir uns auf den Weg zum Völser Weiher, der wunderschön zwischen Wald und Bergen liegt.

Der kleine Weiher ist genau richtig, wenn man einfach mal ein paar Stunden ohne großes Programm verbringen möchte. Eine Runde am Wasser drehen, sich einen schönen Platz suchen, die Füße ins Wasser halten – oder an einem warmen Sommertag gleich ganz hineinspringen.

Badesachen also nicht vergessen. 

Wer lieber aktiv unterwegs ist, findet rund um den Völser Weiher verschiedene Wanderwege und kann von hier aus auch zu längeren Touren in die umliegende Bergwelt starten.

Kaltern an der Weinstraße

Kaltern – jetzt fehlt nur noch der Wein

Sommer? Hatten wir.
Sonne? Auch.
Berge und Wasser? Reichlich.

Fehlte also eigentlich nur noch der Wein. 

Und wo könnte man diesen Punkt unseres Urlaubsmottos besser abhaken als in Kaltern an der Südtiroler Weinstraße?

Schon die Landschaft macht deutlich, dass wir inzwischen in einer ganz anderen Ecke Südtirols angekommen sind. Weinreben ziehen sich über die Hänge, dazwischen liegen kleine Orte und Höfe und rund um den Kalterer See zeigt sich Südtirol von seiner fast schon mediterranen Seite.

Hier lässt sich Bewegung wunderbar mit Genuss verbinden. Eine Runde durch die Weinberge, ein Abstecher zum See und anschließend irgendwo einkehren 

Bozen

Nach Bergen, Seen und Weinbergen durfte es zwischendurch auch einmal wieder etwas Stadtleben sein.

Also ging es nach Bozen.

Schon beim Bummel durch die Altstadt merkt man, dass hier zwei Welten aufeinandertreffen. Die Berge sind allgegenwärtig, gleichzeitig fühlt sich die Stadt mit ihren Plätzen, Straßencafés und dem bunten Treiben schon ziemlich mediterran an.

Besonders schön sind die Bozner Lauben. Unter den langen Bogengängen lässt es sich wunderbar durch kleine Geschäfte stöbern – und ganz nebenbei bieten sie an heißen Sommertagen willkommenen Schatten.

Natürlich gehörte für uns auch ein Abstecher zum Obstmarkt dazu. Bunte Marktstände, regionale Produkte und rundherum jede Menge Leben – genau der richtige Ort, um einfach ein bisschen zu schauen und das Treiben auf sich wirken zu lassen.

Meran

Meran – Palmen vor Bergkulisse

Palmen und Berge – irgendwie eine ungewöhnliche Kombination.

Wir machten uns zu Fuß auf den Weg durch die Stadt, schlenderten entlang der Passer und ließen uns durch die Altstadt treiben. Historische Häuser, die Meraner Lauben und dazwischen immer wieder der Blick auf die umliegenden Berge .

Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der Kurpromenade. Direkt am Fluss lässt sich das Stadtleben beobachten, während im Hintergrund die Berge dafür sorgen, dass man nie vergisst, wo man eigentlich ist.

Plansee

 

Plansee – ein letzter Stopp auf dem Heimweg??

Irgendwann geht leider auch der schönste Urlaub zu Ende und wir machten uns langsam wieder auf den Weg Richtung Heimat.

Aber einfach durchfahren? Muss ja nicht sein.

Also legten wir am Plansee in Tirol noch einen Zwischenstopp ein.

Und der passte eigentlich perfekt zu unserer Reise. Noch einmal Berge, noch einmal Wasser und noch einmal ein bisschen Urlaubsgefühl, bevor es endgültig nach Hause ging.

Der langgezogene See liegt eingerahmt von Bergen und leuchtet je nach Licht wunderschön türkisgrün. Wir nutzten die Zeit für einen Spaziergang am Wasser, genossen die Aussicht und ließen die vergangenen Urlaubstage noch einmal Revue passieren.

Heidelberg – und dann doch noch ein Stopp

Der Plansee sollte eigentlich unser letzter Stopp auf dem Heimweg gewesen sein.

Eigentlich. 

Denn so ganz ohne weiteren Zwischenstopp wollten wir dann doch nicht nach Hause fahren. Also bekam unsere Reise noch einen kleinen Nachschlag: Heidelberg.

Und wenn man schon einmal da ist, gehört natürlich ein Bummel durch die historische Altstadt dazu. Wir schlenderten durch die Gassen, vorbei an alten Häusern und kleinen Geschäften und ließen uns einfach ein bisschen treiben.

Natürlich durfte auch die Alte Brücke nicht fehlen. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den Neckar, die Stadt und hinauf zum Heidelberger Schloss, das über allem thront.