Berlin, Berlin...
Der Stellplatz am Gesundbrunnen war bei unserer Ankunft leider schon voll und geschlossen. Also suchten wir uns für die erste Nacht kurzerhand eine einfache Parkmöglichkeit am Straßenrand.
Am nächsten Morgen versuchten wir unser Glück noch einmal – und tatsächlich bekamen wir ein Plätzchen auf dem Wohnmobilstellplatz. Der Platz selbst ist wirklich nichts Besonderes, bietet aber alles, was man braucht: Strom, sanitäre Anlagen in einem Container sowie Ver- und Entsorgung.
Da dies nicht unser erster Besuch in Berlin war, hatte ich mir dieses Mal ganz bewusst einige Orte herausgesucht, die wir noch nicht kannten. So führte uns unser Weg zunächst ins kleine Nikolaiviertel, wo wir in einem herrlich altmodischen Lokal bei Kaffee und Kuchen eine gemütliche Pause einlegten.
Am Abend stand dann endlich der eigentliche Anlass unserer Berlin-Reise auf dem Programm. Es ging zum Potsdamer Platz und anschließend ins Theater zu Cirque du Soleil ALIZÉ. Uns erwartete eine großartige Vorstellung, die uns für ein paar Stunden in eine fantastische Traumwelt entführte. Ein wunderschöner Abend – und die Vorfreude auf unser Weihnachtsgeschenk hatte sich definitiv gelohnt!
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Friedrichshain. Der Stadtteil mit seiner ganz eigenen Atmosphäre und der vielen, teilweise wirklich beeindruckenden Street Art hat uns richtig gut gefallen. Besonders sehenswert fanden wir das RAW-Gelände und natürlich die East Side Gallery.
Irgendwann meldete sich allerdings der Hunger – und auch unsere Füße waren der Meinung, dass es langsam Zeit für eine Pause wäre. Also ging es über die Oberbaumbrücke hinüber nach Kreuzberg und zur Markthalle Neun. Dort arbeiteten wir uns ein wenig durch die verschiedenen Streetfood-Angebote.
Abschließend machten wir eine Rundfahrt auf der Spree – sehenswert, interessant und vor allem erholsam.