Safar Time in Tansania

Safari – endlich! :)

Und dann ist er endlich da: der Tag, auf den ich mich ganz besonders gefreut habe.

Safari!

Wobei ich vorher natürlich nicht weiß, ob sich all meine Vorstellungen und Wünsche tatsächlich erfüllen werden.

Der Tag beginnt früh. Sehr früh. Um vier Uhr morgens werden wir im Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort geht es mit einer kleinen 16-sitzigen Maschine zum Mikumi Nationalpark.

Eigentlich hatten wir einen anderen Nationalpark gebucht, doch unser Reiseleiter hatte uns Mikumi so sehr ans Herz gelegt, dass wir unsere Pläne noch einmal geändert haben.

Und schon kurz nach der Landung wissen wir: Das war eine gute Entscheidung.

Wir werden auf die Safari-Fahrzeuge verteilt und ich bin überrascht, dass nicht alle gemeinsam losfahren. Die Fahrer schwärmen in unterschiedliche Richtungen aus – und so sind wir später tatsächlich oft ganz allein unterwegs.

Und dann beginnt das große Schauen.

Elefanten, Giraffen, Büffel, Löwen, Gnus, Antilopen, Warzenschweine, Affen, Krokodile und unzählige Vögel – ständig gibt es irgendwo etwas zu entdecken. Nur die Leoparden lassen sich nicht blicken.

Dafür sorgt ein Nilpferd für einen Moment, den ich wohl nicht so schnell vergessen werde.

Wir stehen an einem kleinen Gewässer und niemand bemerkt das Nilpferd im Tümpel hinter uns. Bis es plötzlich mit ordentlich Tempo herausstampft, über den kleinen Hügel kommt – keine zwei Meter an uns vorbei – und sich vor uns ins Wasser stürzt.

Da bleibt einem kurz das Herz stehen.

Und spätestens jetzt ist klar:

Diese Safari wird noch viel besser, als ich sie mir vorgestellt habe. :)

Ein letzter Blick in die Wildnis

Auch Schakale, verschiedene Vögel und Warzenschweine bekommen wir noch zu sehen – allerdings haben die offenbar keine Lust auf ein Fotoshooting und bleiben schön außerhalb meiner Kameradistanz. ;)

Macht nichts. Nach all den Begegnungen an diesem Tag kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Zum Abschluss treffen wir uns mit den Teilnehmern aus den anderen Safari-Fahrzeugen wieder und genießen gemeinsam ein Swahili-Mittagessen.

Danach heißt es tatsächlich schon Abschied nehmen vom Mikumi Nationalpark. Zurück zum kleinen Flugzeug und wieder Richtung Sansibar.

Was für ein Tag!

Müde, voller Eindrücke und mit ziemlich vielen Fotos im Gepäck fliegen wir zurück – und ich weiß jetzt schon: Das war eines meiner absoluten Highlights dieser Reise. :)